27. Waschzuberrennen auf dem Alten Strom

Den Pokal beim 27. Warnemünder Waschzuberrennen holte sich die Black Betty. Foto: Joachim Kloock

Den Pokal beim 27. Warnemünder Waschzuberrennen holte sich die Black Betty. Foto: Joachim Kloock

Die wichtigste Botschaft der 27. Auflage des Karnevals auf dem Wasser lautet: Das legendäre Waschzuberrennen in Warnemünde lebt und hat eine Perspektive. Organisator Lutz Scheibe, selbst das 27. Mal dabei, zeigt sich zufrieden und nennt gleich mehrere Gründe für diesen Optimismus-Schub: „Nicht nur das Waschzuberrennen, sondern auch das Rostocker Volkstheater lebt, das erstmalig mit einem schönen Titanic-Spektakel und einem eigenen Eisberg-Waschzuber dabei war, angefeuert von Sewan Latchinain, dem neuen Intendanten des Hauses.“

„Zurück zu den Anfängen“, könnte man die Teilnahme von „Kleinzubern“ nennen, die von einem oder zwei Matrosen „betrieben“ werden. Und schließlich ist es die gestiegene Anzahl und die witzige „Ausstattung“ der Wettbewerbsboote, die auch für eine ausgelassene Stimmung bei Neptun, alias Ole Samland, führte. Diese verleitete den „Meeresgott“ sogar dazu, die neue Wettbewerbskategorie „Master of Erotic“ oder „Zuber, wo‘s nackig wird“ zu kreieren. Rund 7.000 Zuschauer verfolgten am Alten Strom die Wettbewerbe der neun Zuber, die unter anderem in den Disziplinen „schnellster Zuber“ oder „bester Entensammler“ antraten. Gesamtsieger wurde „Black Betty“ von den Mitgliedern des Merseburger Elferrats, die ihren Erfolg von 2013 wieder holen konnten, „Der Eisberg“ des Volkstheater Rostocks kam auf den siebenten Platz. Verlierer gab es nicht, weil hier tatsächlich gilt: „Die Teilnahme (und Neptun) entscheidet!“

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