Fähre Warnemünde – Hohe Düne

Die Fähre Warnemünde – Hohe Düne gehört für Einheimische ebenso zum Alltag wie für Urlauber zu einem Besuch im Ostseebad. Die Autofähre überquert den Neuen Strom und verbindet Warnemünde auf direktem Weg mit Hohe Düne. Damit erspart sie einen erheblichen Umweg über Rostocker Innenstadt.

Auch für einen Ausflug ist die kurze Fährfahrt interessant. Auf der anderen Seite der Warnow liegen unter anderem der Yachthafen Hohe Düne sowie die Küstenorte Markgrafenheide und Graal-Müritz. Die Fähre ist damit ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsverbindung zwischen Warnemünde und der östlichen Rostocker Heide. Die Stadt Rostock führt die Verbindung offiziell als Autofähre Warnemünde–Hohe Düne.

Wo fährt die Fähre in Warnemünde ab?

Der Fähranleger befindet sich am südlichen Ende des Alten Stroms in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Warnemünde. Wer mit der S-Bahn aus Rostock kommt, kann den Anleger deshalb bequem zu Fuß erreichen.

Die Überfahrt führt über den Neuen Strom zum gegenüberliegenden Anleger in Hohe Düne. Dort bestehen Busverbindungen in Richtung Markgrafenheide und Rostocker Heide. Unter anderem startet die Buslinie 17 an der Haltestelle Hohe Düne Fähre und fährt über Hohe Düne, Markgrafenheide und Hinrichshagen in Richtung Rostocker Heide.

Für Urlauber ist die Verbindung deshalb eine praktische Möglichkeit, Warnemünde mit einem Ausflug auf die andere Seite der Warnow zu kombinieren.

Mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß übersetzen

Die Fähre zwischen Warnemünde und Hohe Düne ist eine Autofähre. Neben Fußgängern können daher auch Fahrräder, Motorräder und Autos übersetzen. Gerade für Autofahrer ist die Verbindung wichtig: Ohne Fähre muss die Warnow beziehungsweise der Breitling auf einem deutlich längeren Weg über Rostock umfahren werden.

Für Radfahrer bietet die Überfahrt ebenfalls interessante Möglichkeiten. Nach der kurzen Fahrt kann die Tour beispielsweise über Hohe Düne und Markgrafenheide weiter entlang der Ostseeküste oder durch die Rostocker Heide führen.

Wer lediglich Warnemünde besucht, kann die Fähre sogar als kleinen Ausflug nutzen: übersetzen, Hohe Düne erkunden und später wieder zurückfahren.

Fahrplan der Fähre Warnemünde – Hohe Düne

Die Fähre verkehrt regelmäßig zwischen beiden Warnowseiten. Da sich Fahrplan und Takt abhängig von Saison, Verkehrslage oder betrieblichen Einschränkungen ändern können, sollten Reisende die aktuellen Abfahrtszeiten unmittelbar vor der Fahrt prüfen.

Die aktuellen Fahrplaninformationen werden über den Verkehrsverbund Warnow beziehungsweise die entsprechenden Fahrplanauskünfte bereitgestellt.

Gerade an stark frequentierten Sommertagen, während der Warnemünder Woche, der Hanse Sail oder bei großem Ausflugsverkehr sollte etwas zusätzliche Zeit eingeplant werden. Das gilt insbesondere für Reisende mit Fahrzeug.

Was kostet die Fähre Warnemünde – Hohe Düne?

Für Fußgänger ist die Verbindung in den Tarif des Verkehrsverbundes Warnow eingebunden. Nach dem seit Dezember 2025 gültigen Tarif kostet eine einzelne Fährfahrkarte 2,10 Euro, ermäßigt 1,40 Euro. Eine Fahrradkarte für die Fähre kostet 1,40 Euro. Kinder von sechs bis 14 Jahren erhalten den ermäßigten Tarif, Kinder bis einschließlich fünf Jahre fahren kostenlos.

Wer bereits ein entsprechendes VVW-Ticket besitzt, beispielsweise eine Einzel-, Tages- oder Monatskarte, benötigt für die reine Personenbeförderung unter Umständen keine zusätzliche Fährfahrkarte. Fahrkarten sind unter anderem direkt auf der Fähre, an stationären Automaten und über die entsprechenden digitalen Vertriebswege erhältlich.

Für Autos und andere Kraftfahrzeuge gelten gesonderte Beförderungstarife. Diese sollten vor der Überfahrt aktuell beim Betreiber geprüft werden.

Mit dem bundesweiten Deutschland-Ticket (D-Ticket) ist die Warnow-Fähre (gilt nur für Personen, nicht für PKW) nutzbar.

Wichtig für Urlauber: Die Rostocker GästeCard allein berechtigt derzeit nicht zur kostenlosen Nutzung der Warnow-Fähre zwischen Warnemünde und Hohe Düne. Die Fährverbindung ist ausdrücklich von der kostenlosen ÖPNV-Nutzung mit der GästeCard ausgenommen.

Von Hohe Düne weiter nach Markgrafenheide

Die Fähre ist gleichzeitig ein guter Ausgangspunkt, um die weniger touristisch geprägte Seite der Rostocker Ostseeküste kennenzulernen. Direkt in Hohe Düne befindet sich der große Yachthafen. Weiter östlich folgen die Strände von Markgrafenheide und die weitläufige Rostocker Heide.

Wer ohne Auto unterwegs ist, kann am Fähranleger auf den Bus umsteigen. Die Linien 17 und 18 bedienen die Haltestelle Hohe Düne Fähre; die Linie 17 stellt unter anderem die Verbindung nach Markgrafenheide und in die Rostocker Heide her.

Damit lässt sich beispielsweise ein Tag am Warnemünder Strand mit einem Ausflug nach Markgrafenheide verbinden, ohne den langen Landweg rund um die Warnow zurücklegen zu müssen.

Die Fährfahrt als kleines Warnemünde-Erlebnis

Für Urlauber ist die Fähre Warnemünde – Hohe Düne mehr als nur ein Verkehrsmittel. Während der kurzen Überfahrt bietet sich eine ungewöhnliche Perspektive auf den Hafen. Je nach Verkehr lassen sich Fähren, Frachter, Segelboote und Kreuzfahrtschiffe beobachten.

Besonders interessant wird die Überfahrt, wenn gerade eines der großen Kreuzfahrtschiffe Warnemünde erreicht oder wieder verlässt. Die Schiffe passieren auf ihrem Weg zur Ostsee den Neuen Strom unmittelbar zwischen Warnemünde und Hohe Düne.

Wer gerne Schiffe gucken möchte, kann die Fährfahrt deshalb gut mit einem Spaziergang am Alten Strom, einem Besuch des Passagierkais oder einem Abstecher zu den Warnemünder Molen verbinden.

Praktische Verbindung zwischen zwei Seiten der Warnow

Die Fähre von Warnemünde nach Hohe Düne ist eine der praktischsten Verkehrsverbindungen im Rostocker Küstengebiet. Fußgänger erreichen den Anleger bequem vom Bahnhof Warnemünde, Radfahrer können ihre Tour auf der anderen Warnowseite fortsetzen und Autofahrer sparen sich den weiten Umweg um den Breitling.

Für Urlauber eröffnet die Fähre zudem einen einfachen Zugang zu Hohe Düne, Markgrafenheide und der Rostocker Heide. Wer Warnemünde besucht und etwas mehr von der Umgebung sehen möchte, sollte die kurze Überfahrt deshalb durchaus in die Ausflugsplanung aufnehmen.

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