Traditionell wird in Warnemünde der Jahresauftakt mit einer spektakulären Show gefeiert, welche Besucher und Einheimische mit einer einzigartigen Kombination aus Licht, Laser, Feuerwerk und Live-Performance gleichermaßen in ihren Bann zieht. Die Vorfreude auf das Warnemünder Turmleuchten 2026 ist groß, ist es doch gleichzeitig eine Hommage an seinen Erfinder Gerhard Lau.
Das Warnemünder Turmleuchten 2026 fand trotz der stürmisch und feucht angesagten Wetterbedingungen am Neujahrstag in Warnemünde statt. Auch, wenn ein paar Raketen weniger als sonst am Himmel zu sehen waren.





- Wann? 1. Januar 2026 um 18 Uhr
- Wo? Am Leuchtturm und auf der Promenade in Warnemünde.
- Wie viel? Der Eintritt ist frei.
Warnemünder Turmleuchten 2026
Das Besondere: Jedes Jahr wird, einem neuen musikalischen Thema folgend, ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk inszeniert – der Leuchtturm wird mit Laser, Licht und Feuerwerk zu Hauptdarstellern des ganz besonderen Events. Nicht nur für Besucher, sondern auch für die Veranstalter eine Überraschung, denn bis zur Ur- und einzigen Aufführung existiert die Show nur virtuell. Proben oder Tests werden nicht durchgeführt, Wiederholungen, Stopps und weitere Versuche sind ausgeschlossen. Spannend und unbedingt sehenswert!
Das Spektakel beginnt um 18:00 Uhr mit dem gemeinsamen Countdown der Besucher und endet, wenn die neue Jahreszahl am Warnemünder Leuchtturm aufleuchtet.
Das diesjährige Motto und die Musik
Seit 26 Jahren ist das Warnemünder Turmleuchten für viele ein echter Lichtblick zum Start in das neue Jahr. Und das ist auch das neue Motto: Lichtblicke. Diesem Motto entsprechend wurden sieben Musiktitel ausgewählt. Ziel der Musikauswahl ist es, dass alle Zuschauer mit mindestens einem Titel besondere Emotionen verbinden.
Der Live-Künstler der neuen Inszenierung ist kein Unbekannter. Ola van Sander – quasi musikalischer Gastgeber des Turmleuchtens – hat den KARAT-Titel „Ich liebe jede Stunde“ neu arrangiert und eingesungen. Diese ganz persönliche Fassung des Titels wird er mit seiner Band während der Inszenierung präsentieren. Diese Ur- und vielleicht sogar einzige Aufführung ist auch eine Hommage an den früheren Vorsitzenden des Leuchtturmvereins und Mitbegründer des Warnemünder Turmleuchtens, Gerhard Lau.
André Kroboth ist der Showstarter 2026
Das 26. Warnemünder Turmleuchten bekommt wieder einen Showstarter mit starker lokaler Verwurzelung: André Kroboth wird am 1. Januar 2026 den roten Buzzer drücken. Der in Warnemünde aufgewachsene Leuchtturm-Enthusiast ist seit diesem Jahr offizieller Botschafter des Warnemünder Leuchtturms – und damit wie gemacht für diesen besonderen Moment.
Mit Blickkontakt zum Leuchtturm groß geworden, seit Jahrzehnten im Ort aktiv und ein bekennender „Leuchtturm-Verrückter“: André Kroboth verkörpert genau das, was das Warnemünder Turmleuchten ausmacht – Heimatverbundenheit, Authentizität und gelebte Identität.
Warnemünde sichtbar machen – mit eigenen Gesichtern
„Uns als Veranstalter ist es unheimlich wichtig, Warnemünde bei dieser Veranstaltung leben zu lassen“, betont Torsten Sitte von der Hanseatischen Eventagentur. „Das heißt: Wir beziehen Warnemünder Künstler ein, wir suchen Originale, die die Show starten, und wir lassen das Ehrenamt leben. Das ist eine Hauptaufgabe, die wir uns selbst gegeben haben – und die wir konsequent umsetzen.“
Die Entscheidung für André Kroboth sei daher folgerichtig gewesen. „Mit André kann man wirklich von einem Warnemünder Original sprechen – seit 30 Jahren im Ort aktiv und nun auch offizieller Botschafter des Warnemünder Leuchtturms. Wer Warnemünde nach draußen trägt, hat es verdient, vor dieser Kulisse das Warnemünder Turmleuchten zu starten“, so Sitte.
100 Leuchttürme – und der schönste steht in Warnemünde
Dass André Kroboth Leuchttürme nicht nur liebt, sondern lebt, beweist ein ganz besonderes Projekt: Im Rahmen einer 46-tägigen Skandinavien-Tour bereiste er im Sommer mit seinem Wohnmobil 100 Leuchttürme – viele davon hat er auch bestiegen. „Ich hoffe, er hat überall einen Aufkleber dagelassen, dass Warnemünde den schönsten Leuchtturm hat“, sagt Torsten Sitte augenzwinkernd. „Eine tolle Leistung.“
Für André Kroboth selbst ist die Rolle als Showstarter eine Herzensangelegenheit: „Es ist für mich eine unglaubliche Auszeichnung und eine große Ehre, beim Warnemünder Turmleuchten diesen berühmten roten Knopf zu drücken“, sagt er. „Ich habe mir mit der Reise zu 100 Leuchttürmen in Skandinavien einen Lebenstraum erfüllt. Es war für mich ein inneres Blumenpflücken, den Warnemünder Leuchtturm als letzten – und schönsten – hier vor Ort zu besuchen.“
Und weiter: „Ich freue mich immer wieder, nach Hause zu kommen. Es ist überall sehr schön, aber Warnemünde ist Heimat – und damit am allerschönsten.“
Kein Turmleuchten ohne Leuchtturmverein und Partner
Mathias Stagat, Vorsitzender des Fördervereins Leuchtturm Warnemünde e.V., freut sich auf den besonderen Jahresstart. Auch für seine Leuchtturmmänner und -frauen, die sich in der Saison komplett ehrenamtlich um die Besucher des Leuchtturms kümmern, gehört es zur Tradition, die Inszenierung gemeinsam zu erleben. „Langjährige und verlässliche Partnerschaften sind uns wichtig“, betont Mathias Stagat. Nur so lassen sich Projekte wie das Warnemünde Turmleuchten und die vielen anderen ehrenamtlichen Engagements des Vereins umsetzen.
Den Veranstaltern von Europas größter Neujahrsinszenierung ist es wichtig, dass die Inszenierung eintrittsfrei und damit für jeden erlebbar bleibt. Die Finanzierung für 2026 steht. Dies ist bei einer komplett durch Partner und Sponsoren finanzierten Veranstaltung keine Selbstverständlichkeit und erfordert eine jahrelange vertrauensvolle Kooperation. Umso dankbarer sind die Veranstalter den treuen und neuen Partnern, die das Warnemünder Turmleuchten erneut eintrittsfrei ermöglichen. Neuer Partner ist AIDA Cruises. Die Turmleuchten-Crew freut sich sehr, eines der bekanntesten Rostocker Unternehmen an Bord begrüßen zu können.
Miteinander zu Lichtblicken
Auch die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde beteiligt sich wieder an der Realisierung der Veranstaltung. „Das Motto für 2026 zeigt, wie wir ins neue Jahr starten wollen – mit Zuversicht, Optimismus und einem besonderen Gemeinschaftsgefühl. Als Tourismuszentrale tragen wir auch in der 26. Auflage maßgeblich dazu bei, dass dieses Großereignis sicher, verantwortungsvoll und nachhaltig gelingt. Vom Schutz der Dünen über die Besucher- und Sicherheitskonzepte bis hin zur vollständigen Infrastruktur möchten wir, dass alle Gäste den einzigartigen Jahresauftakt unbeschwert genießen können“, sagt Rostocks Tourismusdirektor Matthias Fromm.
Hinter dem Zauber des Turmleuchtens und seiner großen Strahlkraft steht ein starkes Netzwerk, das seit über 25 Jahren Hand in Hand arbeitet. „Tausende genießen die Performance auf der Promenade, aber die eigentliche Leistung steckt in der monatelangen Vorbereitung. Genau dieses Miteinander macht unsere Region so besonders und lässt jedes Jahr neue Lichtblicke entstehen.“
Flanieren und Dinieren auf der Promenade
Bereits ab dem 28. Dezember ist die Genussmeile „Flanieren & Dinieren“ auf der Warnemünder Promenade geöffnet. An ca. 40 Ständen können sich die Besucher und Besucherinnen mit Getränken und verschiedenen Spezialitäten versorgen. Das Angebot ist noch vielfältiger als in den Vorjahren. Die Meile bleibt bis einschließlich Samstag, den 3. Januar geöffnet.
Zum Event selbst wird durch umfassende Absperrung der Dünen von Aufgang zwei bis Aufgang acht größter Wert auf den Schutz des sensiblen Küstenbiotops gelegt. Insgesamt werden dafür 1,9 Kilometer Zaunelemente installiert. Ein verstärktes Angebot im öffentlichen Nahverkehr soll zudem eine komfortable und nachhaltige Anreise zum Event gewährleisten. Für Übernachtungsgäste ist die Fahrt mit S-Bahn, Bus und Straßenbahn innerhalb Rostocks bereits in der GästeCard, die jeder Urlauber bei Anreise erhält, inbegriffen.
Verkehrseinschränkungen im Warnemünder Ortskern
Ab dem 1. Januar um 10 Uhr treten im Bereich zwischen Seestraße und der Straße Am Leuchtturm erste Straßensperrungen in Kraft. Ab 14 Uhr ist der Ortskern östlich der Richard-Wagner-Straße und nördlich der Rostocker Straße für den Individualverkehr vollständig gesperrt. Die Einschränkungen werden um 20 Uhr wieder aufgehoben. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, das Park-&-Ride-Angebot zu nutzen. Hierfür stehen Parkplätze an den S-Bahn-Haltestellen Lichtenhagen und Lütten Klein bereit, von denen der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr empfohlen wird.
Aufgrund von Absperrungen im Bereich der Straße Am Leuchtturm wird nahegelegt, alternative Wege wie die Kurhausstraße, den Kurpark oder die Heinrich-Heine-Straße zu nutzen, um zur Seepromenade zu gelangen. Vor Ort wird die Promenade in drei Publikumsbereiche aufgeteilt, die eine optimale Sicht auf die geplante Inszenierung bieten.
Entspannte An- und Abreise mit dem Nahverkehr
Der Verkehrsverbund Warnow (VVW) empfiehlt zur entspannten An- und Abreise die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Auf der S-Bahn zwischen Rostock Hbf. und Warnemünde wird durch zusätzliche Fahrten auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet. Viele S-Bahnen verkehren sogar in doppelter Zuglänge.
Die Buslinie 36 zwischen Lichtenhagen/Mecklenburger Allee und dem Seebad wird verstärkt. Auf der Stadtbautobahn wird zwischen Lichtenhagen und Warnemünde eine Spur für Busse eingerichtet. Auf der Warnow zwischen Hohe Düne und Warnemünde sind zwei Fähren im Pendelverkehr im Einsatz.
2026 wird das Warnemünder Turmleuchten ein Abend voller Licht, Emotion und Erinnerung – ganz im Zeichen von Gerhard Lau!
