Olympia in Berlin oder Hamburg: Warnemünde ist dabei

Hochklassiger Segelsport auf der Warnemünder Woche. Foto: Pepe Hartmann

Hochklassiger Segelsport auf der Warnemünder Woche. Foto: Pepe Hartmann

Olympische Segelwettbewerbe könnten 2024 oder 2028 im beliebten Segelrevier auf der Ostsee vor Warnemünde ausgetragen werden, sollte es zu einer Bewerbung von Berlin oder Hamburg als Austragungsort kommen. Die Reaktion von offizieller Seite der Hansestadt Rostock klang erfreut: „Wir haben immer gesagt, dass wir bereit sind, den Hut in den Ring werfen, sollte sich Deutschland bewerben“, sagte Stadtsprecher Ulrich Kunze heute. Berlin kann Olympia, heißt es aus der Hauptstadt, doch was halten die Berliner und Warnemünder davon.

Deutsche Olympia-Bewerbung für 2024 oder 2028

In der heute veröffentlichten Interessenbekundung Berlins für die Olympischen und Paralympischen Spiele heißt es zum Segeln:

„Als attraktive Option für das olympische Segeln ist Rostock-Warnemünde zu nennen. In diese Segelrevier werden regelmäßig hochkarätige Wettkämpfe und Klassiker, wie die Warnemünder Woche, die Senatoren-Regatta, Midsummer-Cup, Gedser-Cup und Sandemann-Cup durchgeführt. Warnemünde liegt rund 240 Kilometer von Berlin entfernt. Die erforderlichen Unterbringungskapazitäten stehen in Rostock ausreichend zur Verfügung.“

30.000 Menschen bilden 2002 das Logo Ich bin ein Rostock Olymp am Strand von Warnemünde. Foto: Joachim Kloock

30.000 Menschen bilden 2002 das Logo Ich bin ein Rostock Olymp am Strand von Warnemünde. Foto: Joachim Kloock

Rostock wird neben dem Segelrevier als Berlin-naher Standort ebenso für das Fußballturnier genannt. Sollte sich der Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) entscheiden, mit Berlin ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele zu gehen, wird der Berliner Senat ein umfassendes Beteiligungsverfahren einleiten. Die letzte Olympia-Bewerbung mit Warnemünde scheiterte an dem Bewerberstadt Leipzig, die Warnemünde für die Olympischen Sommerspiele 2012 als Austragungsort für die Segelwettbewerbe mit ins Boot holte jedoch im Wettbewerb unterlag. Das erste Aus für alle Olympia-Träume in Warnemünde kam vor zehn Jahren am 18. Mai 2004.

Auch Hamburg bewirbt sich unter dem Motto „Spiele für Hamburg“ für Olympia 2024 oder 2028. 73 Prozent der Hamburger sind für die Olympia-Bewerbung, heißt es aus der Hansestadt. Rostock kommt im Sportstättenkonzept ebenso wie in Berlin zweimal vor. Beim Segeln (neben Kiel, Cuxhaven, Travemünde) und beim Fußball.

Eine erste Analyse der Konzeptionen von Berlin und Hamburg ist für die Präsidiumssitzung des DOSB am 11. September 2014 in Berlin angesetzt, eine zweite Lesung für die Präsidiumssitzung ist am 28. Oktober in Frankfurt am Main geplant.

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