Schlüsselübergabe an Heinrich-Heine-Grundschule

Schlüsselübergabe an der Heinrich-Heine-Grundschule
Der Schlüssel wurde von Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen und Energieminister Christian Pegel an die Schulleiterin der Grundschule Heinrich Heine, Judith Plaumann, übergeben. Foto: Joachim Klook

Auf dem Schulgeände der Heinrich-Heine-Grundschule in Warnemünde ist wieder Leben eingekehrt: Nachdem der Schulstandort in der Heinrich-Heine-Straße 3 in den vergangenen zweieinhalb Jahren rundum erneuert wurde, hallt nun erneut Kinderlachen über die Flure und den modernisierten Schulhof mit neuen Spielgeräten.

„Ich kenne das Gebäude sehr gut. Meine Tochter ist hier zur Schule gegangen. Damals konnte man das Alter der Schule nicht nur deutlich anhand der Gebrauchsspuren ablesen, sondern auch am Geruch erraten“, verrät Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen. „Die alte Dame hat sich mächtig herausgeputzt. Ich freue mich, dass Warnemünde dieses Schmuckstück erhalten bleibt und die Kinder einen so schönen Ort zum Lernen haben.“

Grundschule in den Sommerferien planmäßig fertiggestellt

Die Heinrich-Heine-Grundschule konnte wie geplant in den Sommerferien fertiggestellt und an den Nutzer übergeben werden – trotz einiger Herausforderungen während der Bauphase: „Wir haben hier zwei Baustellen gleichzeitig umgesetzt: die Sanierung eines denkmalgeschützten Altbaus und die Realisierung eines Neubaus als Erweiterung der Bestandsschule. Gerade die Sanierung eines Denkmals kann für Überraschungen sorgen. Unerwarteter traf uns jedoch der Ausbruch der Corona-Pandemie“, sagt Bauherrin Sigrid Hecht vom kommunalen Eigenbetrieb KOE Rostock. Personal- und Lieferprobleme für Materialien erforderten Organisationsgeschick auf dem Bau. „Mithilfe der Firmen an unserer Seite und der Bereitschaft alles dafür zu geben, den Fertigstellungstermin zu halten, konnte der Betrieb der Baustelle aufrechterhalten werden“, verdeutlicht Sigrid Hecht.

Unterstützt wurde das 8,3 Millionen Euro umfassende Projekt maßgeblich mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Christian Pegel, Landesminister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, überzeugte sich persönlich bei der offiziellen Eröffnung am 30. September 2020 in Warnemünde, ob die fast sechs Millionen Euro gut angelegt worden sind.

Modernes Lernen dank neuester Technik

Während des Baus an der Schule waren die rund 200 Schülerinnen und Schüler übergangsweise in einer Containerschule auf dem Sportplatz an der Parkstraße untergebracht. Die Rückkehr an ihren alten Schulstandort konnten sie kaum erwarten, um die Segel neu zu setzen, um einen neuen Kurs zu fahren. Ein Kurs, der maßgeblich für den Wandel der Schullandschaft in Hinblick auf die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien steht: „Schritt für Schritt wird die Schule mit der neuesten technologischen Infrastruktur ausgestattet, um einen zeitgemäßen Unterricht, inklusive den Einsatz neuer Lehrmethoden, zu ermöglichen. Klassische Tafeln mit Kreide haben ausgedient, ebenso wie der alte Polylux“, betont Steffen Bockhahn, Rostocks Senator für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule.

Die Erweiterung der Schule um ein zusätzliches Gebäude ermöglicht die Doppelnutzung des Standortes als Schule und Hort. Die neue, moderne integrierte Aula mit umlaufender Dachterrasse wird dabei nicht nur als Klassenraum genutzt, sondern kann künftig auch für Stadtteilveranstaltungen genutzt werden. Dank eines integrierten Aufzuges sind alle Etagen auch barrierefrei zugänglich.

Das Hauptgebäude der heutigen Grundschule wurde 1881 im Stil einer toskanischen Villa als Schulgebäude errichtet, bereits 1896 aufgestockt und seit dieser Zeit als Schule genutzt.

    Veröffentlicht von WMNDE.de

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