Liebesschlösser suchen einen neuen Platz

Liebesschlösser an der Bahnhofbrücke in Warnemünde, 2014. Foto: Jens Schröder

Liebesschlösser an der Bahnhofbrücke in Warnemünde, 2014. Foto: Jens Schröder

Die beliebten und teils umstrittenen Liebesschlösser in Warnemünde suchen einen neuen Platz. Seitdem die vollgehängte Kette an der Bahnhofsbrücke fehlt und im Bauhof des Tiefbauamtes in Rostock eingelagert wurde, fehlt vielen eine echte Alternative.

Liebesschloss auf der Mole in Warnemünde. Foto: Jens Schröder

Liebesschloss auf der Mole in Warnemünde. Foto: Jens Schröder

Eine stählerne Kette hängt neben der weißen Skulptur „Die große Stehende“ von Werner Stötzer auf der Westmole in Warnemünde. Dort sind schon einige Schlösser angebracht. Ebenso an der Bronzemöwe der Bildhauerin Regina Lange am Alten Strom, was bei Einheimischen für Unmut sorgte. Bausenator Holger Matthäus brachte die Mittelmole für einen neue Anlaufstelle für die Liebespaare ins Gespräch und warb für Vorschläge von Einheimischen und Urlaubern.

Tourismusdirektor Matthias Fromm sieht aus touristischer Sicht die Vorteile: „Das vermehrte Anbringen von Liebesschlössern unterstreicht die Verbundenheit, die Hochzeitspaare, Urlauber und Einheimische zum Seebad haben“, sagt er und ergänzt: „Aus touristischer Sicht wäre es für die Gäste ein schöner Mehrwert, wenn für das Anbringen eine langfristige Lösung zur Verfügung stehen würde, die gleichzeitig die Bausubstanz nicht beeinträchtigt.“

Vorschläge, Ideen und Meinungen für einen neuen Platz der Liebesschlösser in Warnemünde können in den Kommentaren gesammelt werden.

    Veröffentlicht von WMNDE.de

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