Neue Scandlines-Fähren in Dänemark eingetroffen

Schiffskörper der Scandlines-Fähre in Hamburg. Foto: Martin Schuster

Schiffskörper der Scandlines-Fähre in Hamburg. Foto: Martin Schuster

Die beiden Schiffskörper, die die deutsch-dänische Reederei Scandlines im März 2014 von der insolventen P+S-Werft in Stralsund erwarb, sind jetzt in der Werft der FAYARD A/S in Dänemark eingetroffen. Die dänische Werft wird die Fertigstellung der beiden Passagierfähren für den Einsatz auf der Route Rostock-Gedser im Jahr 2015 verantworten.

Nach umfangreichen Vorarbeiten durch die Hamburger Werft Blohm+Voss soll nun FAYARD A/S auf dem ehemaligen Gelände der A.P. Møller–Mærsk-Gruppe die Fertigstellung der beiden Passagierfähren für die Fährverbindung zwischen Rostock und dem dänischen Gedser übernehmen. Gleich nach der Ankunft des ersten Schiffes am Kai in Munkebo auf Fünen begannen die komplexen Arbeiten. Es sollen teilweise Umbauten zur Verringerung des Gewichts der Fähren um mehrere hundert Tonnen erfolgen, so dass diese mit dem maximalen Tragvermögen in den flachen Gewässern bei Gedser verkehren können.

Die beiden Fähren werden die „Kronprins Frederik“ und die „Prins Joachim“ ersetzen, die derzeitig die Route betreiben. Die neuen Schiffe sind für die Route maßgeschneidert und werden reichlich Platz bieten, da jede Fähre über Kapazitäten für 1.300 Passagiere und 480 Autos oder 96 Lkw verfügt. Zum Vergleich: Heute sind es 977 Passagiere und 210 Autos beziehungsweise 42 Lkw.

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