77. WW: Wenig Wind bei ersten Wettfahrten

Bei den Up and Down Regatten der Yachten siegte die von Nachwuchstalenten gesegelte IMMAC ONE4ALL. Foto: Pepe Hartmann

Bei den Up and Down Regatten der Yachten siegte die von Nachwuchstalenten gesegelte IMMAC ONE4ALL. Foto: Pepe Hartmann

Die erste Wettfahrt der insgesamt 35 Drachen startete für fünf Boote mit einem sogenannten „BFD“ – das heißt, dass sie aufgrund eines Frühstarts automatisch aus der Wettfahrt ausschieden. Dieses Strafsystem ist unter „black flag“ bekannt und wird von der Wettfahrtleitung angewendet, wenn die vorherigen Startsequenzen wiederholt wegen Disziplinfehlern der Segler unterbrochen wurden. Nach zunächst sechs Knoten Wind setzte während des zweiten Starts die Flaute ein. „Da war draußen nichts mehr zu machen“, erzählt Anke Anderssohn, die auf dem Startschiff der Bahn zugegen war. Das Team vom Rostocker Yachtclub, zu welchem auch der Rostocker Spitzensportler Malte Philipp gehört, liegt nach der ersten Wettfahrt bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft vorn.

Der Laser Europa Cup startete im Gegensatz zum gestrigen Tag zwar, fand allerdings unter widrigen Bedingungen statt. Drehende Winde erschwerten in allen Klassen ein eindeutiges Ergebnis. Diese Situation führte zu zahlreichen Protesten, weshalb bis zum Abend keine eindeutigen Ergebnisse vorlagen.

19 Bootsklassen auf der Ostsee

Bis zum 13. Juli 2014 segeln insgesamt 19 verschiedene Bootsklassen um Medaillen auf der Ostsee. Zwei davon präsentieren sich zum ersten Mal auf dem besten Segelrevier Deutschlands. Die Seascape 18 ist eine von ihnen und eignet sich zum gemütlichen Segeln mit der Familie auf dem Wasser und sportlichem Regattasegeln. Eine sehr weite Anreise hat zum Beispiel auch der Werfteigner hinter sich, welcher aus Slowenien angereist ist und eine von vier teilnehmenden Nationen dieser Klasse repräsentiert. „Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz bei dieser ersten wichtigen Regatta in Deutschland“, sagt Jochen Denkena, Klassenvorstand der 5,50 Meter langen Kielboote. Auch Neuling auf der Warnemünder Woche sind die X-99, welche gestern den ersten ihrer zwei Wettkämpfe, nämlich die German Open starteten. Der Rostocker Christian Schönrock und sein Team setzte sich an die Spitze der 14 teilnehmenden Yachten – ebenfalls bei einer sogenannten German Open.

Die Kutter trotzen an dem an Wind recht schwachen Wochenende den Verhältnissen und absolvierten insgesamt sogar sechs Wettfahrten. Kutter „Resi“ aus Teterow konnte den Titel aus dem letzten Jahr verteidigen.

Bei den zwei Up & Down Wettfahrten gingen 32 Yachten an den Start. Für viele war diese Regatta eine „Aufwärmübung“, da sie morgen Mittag auch an der Langstreckenregatta hanseboot Rund Bornholm teilnehmen. Sieger in der Gruppe ORC A/B wurde, wie schon beim Warnemünde Cup, die „IMMAC ONE4ALL“ aus Kiel. In der Gruppe ORC C gewann Thoralf Wigger und sein Team von der „Nemo“ aus Rostock. Die „XerXes“ aus Wustrow konnte die Gruppe Yardstick 1 für sich entscheiden. Die Berliner Crew der „Queeny“ freute sich erneut über einen Sieg bei der 77. Warnemünder Woche in der Gruppe Yardstick 2.

    Veröffentlicht von WMNDE.de

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