Mittelmole ist Thema im Bürgerschaftswahlkampf

Auf Einladung des Warnemünder Handels- und Gewerbeverein (HGV) gemeinsam mit dem Tourismusverein, den familiengeführten Hotels und der Interessengemeinschaft Alter Fährhafen Warnemünde trafen sich Bürger und Lokalpolitiker am 8. Mai 2014 auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Technolgiezentrum Warnemünde. Hintergrund der Wahlveranstaltung waren die heiß diskutierten städtische Bebauungspläne der Mittelmole.

Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens zeigt politische Geschlossenheit auf der Podiumsdiskussion in Warnemünde.

Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens zeigt politische Geschlossenheit auf der Podiumsdiskussion in Warnemünde.

Einstimmig erteilten die sieben anwesenden Bürgerschaftsfraktionen, unter ihnen auch die Präsidentin Karina Jens, vor etwa 200 interessierten Bürgern und laufenden Kameras den bisherigen Bebauungsplänen der Stadt eine Abfuhr. Der Warnemünder Ortsbeirat unter Vorsitz von Alexander Prechtel formuliert jetzt einen Antrag, damit die Rostocker Bürgerschaft diese Ablehnung auch formal beschließen kann.

„Wir fordern die gesamtheitliche Betrachtung Warnemündes und keine Hochbebauung auf der Mittelmole. Das Ganze müsste wegen der Einigkeit unter den Fraktionen unkompliziert über die Bühne gehen“, so Ortsbeiratsvorsitzende Prechtel. Oberbürgermeister Roland Methling sowie Vertreter von Stadtplanung und dem Grundstückeigner Wiro blieben der Diskussion fern.

Das Internetr@dio Warnow Rostock stellte die gesamte Podiumsdiskussion zum Nachhören ins Netz.

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