TV-Doku Munchs Dämonen in Warnemünde vorgestellt

Ausschnitt aus dem Film Munchs Dämonen. Foto: dmfilm

Ausschnitt aus dem Film Munchs Dämonen. Foto: dmfilm

Edvard Munchs „Der Schrei“ ist eine Ikone der Moderne und gilt als das teuerste Gemälde weltweit. Die Lebens- und Leidensgeschichte des Künstlers ist allerdings weniger bekannt. Die TV-Dokumentation Munchs Dämonen von Regisseur Wilfried Hauke erzählt von der größten Lebenskrise des Malers Edvard Munch und wird am Sonntag, 15. Dezember 2014, um 17:05 Uhr (52 Minuten) auf Arte gesendet.

Edvard Munch lebte und arbeite 18 Monate – vom Sommer 1907 bis zum Herbst 1908 ­­– in Warnemünde [Munch in Warnemünde] und durchlief eine intensive Schaffensperiode. Die Warnemünder standen auch für den Norweger Modell. Das Ergebnis war unter anderem das bekannte Werk „Badende Männer“. 1909 lässt Munch sich Alkoholkrank und von Paranoia geplagt in ein Sanatorium in Kopenhagen einliefern. Mit Hilfe der Fotografie, die er als künstlerisches Werkzeug für sich neu entdeckt hat, kann Munch seine Dämonen besiegen. Er geht als Künstler einen einsamen Weg, der ihn weltberühmt machen wird.

Der Film stellt Munchs wenig beachtete Rolle als Wegbereiter für die moderne visuelle Kultur des 20. Jahrhunderts in den Fokus. Regisseur Hauke war einen Tag nach dem 150 Geburtstag Munchs zum Preview in Warnemünde und stellte sein Werk im Edvard-Munch-Haus vor. Die dokumentarische Ebene zeigt die wichtigsten Werke  Munchs  sowie sein fotographisches und filmisches Werk. Ergänzt wird die dokumentarische Bildebene durch historisches Foto- und Filmmaterial von der Jahrhundertwende bis in die 40er Jahre, aus Paris, Oslo und Berlin.

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