Deutschlandwetter im Herbst 2013

Nach einem warmen, trockenen und sonnenscheinreichen Sommer waren Hochdruckgebiete im Herbst 2013 leider immer nur für wenige Tage wetterbestimmend. Der klassische „Altweibersommer“ blieb mehr oder weniger aus. Meist sorgten stattdessen Tiefdruckgebiete für wechselhaftes Wetter in Deutschland. Markante Wetterereignisse waren der recht frühe und heftige erste Wintereinbruch am 11. Oktober in den Alpen und dem Alpenvorland, und natürlich Orkan „Christian“, der am 28. Oktober mit Windspitzen über 170 km/h vor allem an der Nordseeküste tobte. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen.

In Deutschland blieb die Sonnenscheindauer im Herbst 2013 mit etwa 270 Stunden um zwölf Prozent unter ihrem Soll von 311 Stunden. Der Herbst 2011 und der von 2012 waren noch deutlich sonniger gewesen. Am längsten zeigte sich die Sonne diesmal im Norden Deutschlands, in manchen Regionen sogar etwas häufiger als erwartet. An der Ostseeküste waren das teilweise über 350 Stunden, im Mittelgebirgsraum, z.B. im Sauerland, dagegen oft nur rund 200 Stunden.

Mit 9,9°C (9,0°C) war es in Mecklenburg-Vorpommern etwas wärmer als üblich. Das Bundesland war mit ca. 172 l/m² (145 l/m²) und einem Überschuss von nur 19 Prozent eine vergleichsweise trockene und mit 305 Stunden (312 Stunden) recht sonnenverwöhnte Region. Die sonnenscheinreichsten Orte lagen mit rund 350 Stunden an der dortigen Ostseeküste.

    Veröffentlicht von Wmnde.de

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