20 Jahre Technologiepark Warnemünde

Am 30. September 2013 wurde feierlich das 20-jährige Jubiläum des Technologieparks in Warnemünde begangen . „Der Technologiepark hat sich zu einer Keimzeile für kreative Produktideen aus Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Er steht beispielhaft für das erfolgreiche Vorankommen in der Zusammenarbeit von Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Umsetzung innovativer Produkte und Verfahren sind die entscheidende Voraussetzung für die Sicherung und Steigerung von Beschäftigung in unserem Land“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

80 Firmen mit 800 Jobs in 20 Jahren

Im Technologiepark Warnemünde (TPW) haben sich seit 1993 230 Unternehmen angesiedelt. „Aktuell sind 80 Firmen mit ca. 800 wissensbasierten Arbeitsplätzen ansässig. Viele der Unternehmen haben ihre ersten Schritte im Technologiezentrum Warnemünde gemacht und durch erfolgreiche Ausgründungen im Technologiepark Warnemünde Spitzenprodukte bis zur Marktreife entwickelt. Diese werden heute sogar international vermarktet“, so Rudolph weiter. Hierzu zählen unter anderem der Softwareentwickler MarineSoft GmbH, das Luft- und Raumfahrtunternehmen RST Rostock System-Technik sowie das Medizintechnikunternehmen Cortronik.

Technologiezentren und -parks effizient ausbauen

Rudolph machte deutlich, dass die Technologiezentren und Technologieparks auch künftig von großer Bedeutung in der Technologie- und Forschungspolitik des Landes sind. „Sie sind ein wesentlicher Baustein innerhalb unserer neuen Technologieschwerpunkte. Wir wollen den Ausbau weiter vorantreiben“, betonte Rudolph. „Die bestehenden Technologiezentren werden wir zu spezialisierten Einrichtungen ausbauen, die geeignet sind, die Unternehmen in MV in den Zukunftsfeldern nachhaltig zu unterstützen.“ Zu den Zukunftsfeldern gehören Informations- und Kommunikationstechnologien, Maschinenbau, Mobilität, Energie, Ernährung und Gesundheit. „Die Technologieparks wollen wir so weiterentwickeln, dass die Investitionen der aus den Technologiezentren ausziehenden Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern getätigt werden“, sagte Rudolph. Heute existieren in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 20 interdisziplinäre und technologieorientierte Technologiezentren. In den Zentren gibt es gegenwärtig ca. 450 Firmen mit ca. 3.000 Arbeitsplätzen.

Wirtschaft und Wissenschaft weiter verzahnen

Rudolph machte deutlich, dass auch in der künftigen EU-Förderperiode 2014 bis 2020 Forschung, Entwicklung und Innovation eine wichtige Rolle spielen müssen. „Die für mittelständische Unternehmen besonders interessante Förderung von Forschungs- und Innovationsvorhaben sowie von Verbundprojekten von Unternehmen und Hochschulen wird in der neuen Förderperiode weitergeführt. Wir setzen uns dafür ein, die Forschungsförderung auf einem hohen Niveau weiterzuführen mit dem Ziel, Wirtschaft und Wissenschaft noch besser miteinander zu verzahnen. Hierzu laufen Gespräche mit der Europäischen Kommission“, sagte Rudolph. 

Aktueller Stand Forschung, Entwicklung und Innovation

In der EU-Strukturfondsperiode 2007 bis 2013 stehen insgesamt 155 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) für die wirtschaftsnahe Technologie- und Forschungsförderung zur Verfügung. Im Rahmen der Technologieförderung wurden seit Beginn der Förderperiode 2007 für 747 Projekte 138 Millionen Euro Zuschüsse gebunden. Hiervon gehen 89,6 Millionen Euro an 343 Verbundforschungsvorhaben. Schwerpunkte in der Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation liegen in den Bereichen Medizintechnik und Biotechnologien (39 Prozent), Informations- und Kommunikationstechnik (20,5 Prozent) sowie beim Maschinenbau und der Metallverarbeitung (13,4 Prozent).

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

    Veröffentlicht von WMNDE.de

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