Strandkörbe in Warnemünde: Wie ein kleiner Urlaub zwischendurch

Familie im Strandkorb. Foto: TMV/Roth

Familie im Strandkorb. Foto: TMV/Roth

Um die 2.000 Strandkörbe stehen von Mai bis September am langen weißen Sandstrand von Warnemünde. Rund 15 Strandkorbvermieter sind vor Ort, verleihen tage- und wochenweise oder gleich für eine komplette Saison.

„Unsere Familie findet so einen Saisonkorb super“, schwärmt die Rostockerin Viola Schwarz. Auf die Idee, so erzählt sie, kam 2003 ihre Mutter. „Wir haben einen Top-Stellplatz im Strandabschnitt 14, direkt an den Dünen in Höhe des a-ja-Resorts, ganz nah an der Versorgungsmeile entlang der Promenade.“ Die erste Strandkorbsaison kam dann so gut an, dass durchgehend viele weitere folgten.

„Bei mir bekommen Dauermieter selbstverständlich immer den gleichen Korb am gleichen Standort“, verrät Strandkorbvermieterin Christel Gräfe. „Schließlich“, so meint sie, „ist das ja ein Stückchen Vertrautheit, fast ein bisschen wie auf der eigenen Couch zuhause zu sitzen.“ Mehr als die Hälfte ihrer Strandkörbe überlässt sie pro Saison Dauernutzern, im Schnitt seien das ungefähr 110 Saisonkörbe. Für die Tagesvermietung stehen bei Christel Gräfe noch 70 weitere Strandkörbe bereit. „Dauermieter schätzen natürlich unseren Service, wollen sich um nichts kümmern“, weiß Christel Gräfe. „Wir holen die Körbe zum Saisonende ins Winterquartier, reinigen und arbeiten sie auf oder führen notwendige Reparaturen durch. Pünktlich zum Saisonbeginn steht der Strandkorb dann wieder auf seinem Platz.“ Die Warnemünder Strandkorbvermieterin setzt übrigens auf Qualität: Ihre aus weißem Geflecht und blau-hellgraumeliert-gestreiften Innenbezügen bestehenden Körbe stammen aus der Heringsdorfer Strandkorbmanufaktur.

„Wir nutzen ‚unseren‘ Strandkorb immer sehr gern“, sagt Viola Schwarz. „Bei schönem Wetter steigen wir nach der Arbeit oft einfach aufs Rad und verbringen den Abend am Strand. Wenn man so im Strandkorb liegt, vergisst man, was tagsüber noch gestresst hat. Man schaltet ab, fühlt sich schnell wieder fit und erholt. So eine Stunde im Strandkorb ist fast wie ein Mini-Urlaub.“

Überhaupt habe so ein Strandkorb viele Vorteile. „Badesachen, Handtücher, Sonnenschirm und einiges mehr haben wir immer im Strandkorb gelassen. Das lässt sich alles prima verstauen und mit Gitter samt Schloss gut sichern. Weggekommen ist uns bisher nie etwas.“ Außerdem, so erzählt sie weiter, sei ein Strandkorb sehr bequem: „Man sitzt oder liegt erhöht, vor Wind und direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Dazu bietet ein Strandkorb auch etwas Privatsphäre, die man eben nicht hat, wenn man nur auf einem Handtuch im Sand liegt.“

Quelle: Strandkorbgeschichten zur ITB – Teil 7

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Veröffentlicht von Wmnde.de

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